DeviceLink-Profile sind eine Schlüsseltechnologie, wenn es darum geht Druckdaten so zu ändern, das mit weniger Druckfarbe ein visuell und messtechnisch gleiches Druckergebnis erreicht werden soll. Maximal sind Einsparungen von 15-20 Prozent möglich, was bei großen Druckereien durchaus einige 10.000,- EUR pro Jahr ausmachen kann.
Grundsätzlich werden dafür für Farbtransformtionen berechnet, bei denen Quelle und Ziel den Farbraum des Drucks darstellen und das Zielprofil ein starkes GCR durchführt. Eine einfache Lösung wäre ein normaler Colorserver für PDF-Dateien, bei denen Quelle- und Zielprofil als einzelne Profile gewählt werden, reines Grau von der ICC-Wandlung ausgeschlossen ist, und das Zielprofil über ein starkes oder maximales GCR verfügt.
Fortgeschrittene Lösungen basieren auf einer separationserhaltenden Technologie, bei der nur die Buntfarben reduziert, und der Schwarzanteil erhöht wird. Enthält ein Farbe max. zwei CMY-Farben, so wird diese Farbe nicht geändert, weil die Buntfarben nicht weiter reduziert werden können.
Mit ICC-basierten Lösungen ist dies nicht möglich, da bei der Wandlung CMYK-Lab-CMYK die Information über den Schwarzaufbau der Quelddaten verloren geht.
Weitere Unterschiede zwischen den Lösungen verschiedener Anbieter zeigen sich, wenn man die Glätte des resultierenden DeviceLink-Profils mit geeigneten Testdateien untersucht.