Farbtransformationen mit ICC-Profilen haben Stärken und Schwächen. Die Stärken von ICC-Farbtransformationen liegen in der programmübergreifenden Verwendbarkeit der Profile und in der universellen Kombinierbarkeit.
Die Schwächen von ICC-Profilen liegen bei Transformationen von CMYK nach CMYK und beim Maßschneidern von Farbtransformationen für einen bestimmten Einsatzzweck.
Diese ICC-Schwächen sind sind maßgeblich in der Architektur des ICC-Standards selbst begründet. Lösungen die diese Schwächen adressieren, müssen daher Funktionalitäten aufweisen, die über den ICC-Standard hinaus gehen.
DeviceLink-Profile sind ein bisher wenig verwendetes Spezialformat für ICC-Profile, die eine komplette Farbtransformation von der Quelle zum Ziel in einem Profil abbilden. Mittels geeigneter Softwares zur Erzeugung von DeviceLink-Profilen lassen sich Schwächen normaler ICC-Farbtransformationen gezielt beheben. Technologisch gesehen sind dies insbesonders eine gezieltere Steuerung des Farbaufbaus bei Wandlungen von CMYK nach CMYK, sowie ein individuelles Gamutmapping von der Quelle zum Ziel.
Während in klassischen ICC-Colormanagement Quell- und Zielprofil frei kombiniert werden können, werden DeviceLink-Profile für jede Kombinationn aus Quelle und Ziel einzeln berechnet und bei Bedarf noch individuell optimiert.
Um diese Vorteile von DeviceLink-Profilen zu genießen, bedarf es allerdings Anwendungssoftwares, die DeviceLink-Profile nutzen können. PDF-Colorserver sind für viele Einssatzzwecke das Mittel der Wahl.