» Qualitätssicherung

Im traditionellen ICC-basierten Colormanagement ist Qualitätssicherung ein ganz neuralgischer Punkt. Bis zum heutigen Tag gibt es weder einen Branchenstandard, wie RGB-Daten geprooft und freigegeben werden können, noch gibt es Vorgaben und Kontrollmittel wie das Colormanagement von technischen Tönen in Vektorgrafiken und Layoutelementen stattfinden soll. Auch vermeintlich einfache Aufgaben wie das Colormanagament von grauen oder schwarzen Objekten funktioniert oft garnicht, oder fehlerträchtig. Bei der Wandlung von Verläufen in Grafiken oder als Hintergrund in Bildern kann es schnell zu einem unerwünschten Schillern kommen.
Colormanagement mit DeviceLink-Profilen, wie er auf dieser Website beschrieben wird, führt das erstemal eine systematische Qualitätssicherung ein. Die Voraussetzung ist dabei, dass der Produktion so organisiert wird, dass die wichtigen Aufgaben mit einer übersichtlichen Anzahl von Farbtransformationen bewältigt werden können. Im vorhergehenden Abschnitt Produktionsabläufe, wurde gezeigt, wie das funktionieren kann.
Stehen die Abläufe fest so sind in der Qualitätssicherung für jedes DeviceLink-Profil folgende Faktoren zu überprüfen:
- Visuelle Umsetzung von Fotos (über Proofs)
- Umsetzung reiner CMYK-Farben (CMYK-Pipette)
- Farborte von technischen Tönen / Hausfarben (Lab-Pipette)
- Umsetzung von Verläufen / Glätte des DeviceLink-Profils
- Umsetzung von Grau und Schwarz
- Umsetzung unbunt aufgebauter technischer Töne

Zeigen Kontrollen hier Schwachpunkte, muss das DeviceLink-Profil optimiert und erneut kontrolliert werden. Erst wenn diese Kontrollen abgeschlossen sind, kann das DeviceLink-Profil freigegeben werden.