» Standard-Umsetzungen

Mit der immer stärkeren Verbreitung von Standards für Proof und Druck ist es sinnvoll DeviceLink-Profile für die Umsetzung zwischen diesen Standards zu erstellen. Idealerweise übernimmt dabei ein Software-Anbieter für Colorserver die Erstellung, Kontrolle, Optimierung und Freigabe solcher DeviceLink-Profile.
Einen besonderen Stellenwert nimmt in diesem Zusammenhang der Farbraum ISOcoated ein. Er eignet sich sowohl bezüglich seines Farbumgangs, als auch von seinem Einsatzzweck her, als Masterfarbraum.
CMYK-Druckdaten werden dann für den Farbraum ISOcoated erstellt und auf einem Proof freigegeben.
Für die Umsetzung auf andere ISO-Standards durchlaufen die ISOcoated-Druckdaten einen PDF-Colorserver mit einem Standard-DeviceLink-Profil für die gewünschte Umsetzung.

Liefert der Anbieter eines PDF-Colorservers die passenden DeviceLink-Profile gleich mit, so hat dies für den Anwender zwei große Vorteile. Die Einarbeitungszeit in die Benutzung des PDF-Colorservers ist extrem kurz. Einfach die ISOcoated-Druckdaten in den passenden Hotfolder speichern - und der Rest erledigt die Software.
Weiterhin braucht sich der Anwender nicht um die Erstellung, Kontrolle, Optimierung und Freigabe der DeviceLink-Profile kümmern. Dies hat ja schon der System-Anbieter für ihn übernommen.
Bei minimalen Lernaufwand hat der Anwender so einen maximalen Nutzen durch sichere automatische Umrechnung seiner Farbdaten.

Die Arbeitsweise ist kompatibel zu jedem DTP-Programm, mit dem reine CMYK-PDF-Daten für den Farbraum ISOcoated erzeugt werden können.